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Content-Management-System

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Content-Management-System Artikel

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software zur Verwaltung des Inhalts einer Website oder auch anderen Informationsangeboten.

Unter einem Content-Management-System (CMS) versteht man ein System zur Verwaltung und Administration von Inhalten in Bezug auf den Web Content Lifecycle. Dabei gilt das Grundprinzip der Trennung von Design und Inhalt. CMS benutzen dabei zusätzlich die Mechanismen des Dokumenten-Managements.

CMS werden häufig mit Portal-Systemen oder mit Web-Content-Management-Systemen verwechselt, die vor allem die Aufgabe haben das Zusammenspiel zwischen den Benutzern und der Website zu steuern.

Reine CMS müssen dabei nicht unbedingt etwas mit Webpublishing zu tun haben. Aufgrund der gemeinsamen Mechanismen werden Web-Content-Management-Systeme (WCMS) und CMS häufig als gleich betrachtet. Bei einem WCMS liegt jedoch, in dem Gegensatz zu einem reinen CMS, der Schwerpunkt auf dem Webpublishing. In der Praxis wird dieser Unterschied dadurch deutlich, dass bei einem CMS der Datenfluß unidirektional ist.

Wenn man heutzutage von einem CMS spricht, ist in der Regel ein Web-Content-Management-System gemeint. Es gibt bereits hunderte WCMS-Systeme bzw. Web-Portale (viele davon als Open Source), von denen mindestens dutzende gut einsetzbar sind.

Siehe hierzu auch: Enterprise Content Management

Inhaltsverzeichnis
4 [[Bild:[[Media:==Weblinks
Buch-Tipp: Der TYPO3-Webshop. Installation - Produktangebot - Zahlungsabwicklung Endlich ein Buch zu dem Typo3-Shop! Das Buch beschreibt zunächst die Grundinstallation von tt_products und einigen anderen TYPO3-Shopsystemen leicht verständlich und nachvollziehbar. Später geht es in die Details von tt_products. Man findet so ziemlich alle Features des Shops beschrieben. Nett ist der Überblick über einige andere Shopsysteme unter...

Anforderungen

Content-Management-Systeme sollen die Trennung von Inhalt, Gestaltung und Funktion beherrschen und verschiedene Navigationsstrukturen ermöglichen.

Der Benutzer sollte das System auch ohne Programmierkenntnisse bedienen können, ebenso sollte er das System auch ohne Kenntnis von HTML bzw. XML bedienen können.

Besonderen Wert wird auch auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So sollte ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF oder als HTML-Dokument abrufbar sein können, indem die Formate zur Laufzeit aus der Datenbank generiert werden. Auch Barrierefreiheit sollte vom System unterstützt werden. Dies gilt auch für die einfache Lesbarkeit des Inhalts der Website durch die Suchmaschinen, denn häufig erzeugen die CMS Dateistrukturen, die durch die Webcrawler nicht verarbeitet werden können.

Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung von Bedeutung sein.

Content-Management-System Beschreibung
Content-Management-System Beschreibung
Aufbauschema eines (W)CMS
Buch-Tipp: Einstieg in TYPO3 4.0. Installation, Grundlagen, TypoScript (Galileo Computing) Anspruchsvoll, aber saugut So richtig Einsteigerdings ist das nicht, aber ich hatte Typo 3 Vorwissen un damit hat mich der Aufbau und die Klarheit des Buchs voll umgehauen. Sicher und konkret, gute Beispiele und Heranführungen -- ich hab Typo 4 ziemlich schnell mit allen Neuerungen in dem Griff gehabt und meine komplette Website dahingegehend umgebaut....

Typen

Serverseitiges CMS 
Ein serverseitiges CMS braucht eine serverseitige Programmiersprache, die dort meist in Verbindung mit einer Datenbank steht, welche die Daten direkt auf dem Server verwaltet. Dadurch können Daten global direkt - meist ca. mit Hilfe eines Browsers - über das Internet verwaltet werden (siehe WCMS oder auch WMS). Mehrere Nutzer können so eine Webseite verwalten. Viele serverseitige CMS können benutzerspezifische Berechtigungen verwalten. Serverseitige CMS sind für kleine bis hin zu sehr großen Websites geeignet.
Clientseitiges CMS 
Clientseitige CMS werden meist mit Hilfe eines Programms, das auf einem Rechner installiert wird, gesteuert. Die Daten werden dann (meist mittels FTP) auf den Server hochgeladen. Deswegen ist keine serverseitige Programmiersprache nötig. Dadurch muss stets von diesem einen Rechner die Website verwaltet werden. Diese Variante ist insbesondere für Websites zu empfehlen, die mit großen Medien (z. B. Videos) arbeiten, da diese Bearbeitung über das Internet zu zeitaufwändig oder in dem Browser nicht möglich ist. Clientseitige CMS bieten meist auch leistungsstarke Layoutfunktionen, mit denen eigene Seitentypen und Vorlagen (so genannte Templates) erstellt werden können..
Mischungen aus diesen Systemen 
Es gibt auch Systeme, die eine Mischung aus beiden Systemen beinhalten. Möglich ist z. B. die Verwaltung der Website mit einem Programm, aber ca. auf Bereichen für die man eine Berechtigung hat. Dadurch ist eine einfachere Bearbeitung möglich, z.B. direkt aus Word mittels Plug-Ins oder einem eigenem Editor, der die Daten zu dem Server überträgt.

Zusätzlich unterscheiden sich Systeme in der Art der Auslieferung der erstellten Seiten an den letztendlichen Nutzer:

volldynamische Systeme 
Volldynamische Systeme berechnen bei jedem Aufruf einer Seite die Seite dynamisch neu. Vorteile: Die Seite ist stets 100 Prozent aktuell; eine Personalisierung für den Surfer ist i. d. R. sehr einfach oder sogar bereits vorhanden. Nachteile: Die Berechnung kann unter Last zu einer verzögerten Auslieferung der Seiten führen (Performance der Webseite); alle Inhalte sind auf dem Liveserver verfügbar und können eventuell durch geschicktes "URL-raten" auch vor der Veröffentlichung eingesehen werden.
statifizierendes System 
Statifizierende Systeme berechnen eine Webseite vollständig vor und legen diese in dem Filesystem ab. Vorteile: Die Auslieferung der Seite ist äußerst schnell, da der Webserver (Apache, IIS ...) ca. statische Seiten ausliefern muss; Ausschließlich zur Veröffentlichung freigegebene Seiten werden auf dem Liveserver gelagert, wodurch ein Zugriff auf nicht veröffentlichte Inhalte ausgeschlossen werden kann. - Nachteile: Die Informationen haben stets einen kleinen Zeitverlust, bis sie exportiert verfügbar sind; Soll eine Personaliserung (Portal) erfolgen, so muss dieses i. d. R. extra angebunden werden.
Hybride Systeme 
Hybride Systeme kombinieren die Vorteile der statischen und der volldynamischen Seitenerzeugung. Lediglich die Inhalte, die dynamisch aus einer Datenbank generiert werden müssen (z.B. News, Suchabfragen, personalisierte Inhalte, Shopdaten ...) werden zur Laufzeit aus der Datenbank erzeugt. Alle anderen Inhalte, die nicht laufend Änderungen unterzogen werden (z.B. Seitengerüst, Navigation, aber auch bestimmte Texte und Bilder ...) liegen statisch vor und sorgen damit für ein Optimum an Performance. Hybride Systeme erkennen anhand der Inhalte, welche Seiten statisch und welche Seiten dynamisch generiert werden müssen.

WCM wird heute als Bestandteil übergreifender ECM Enterprise-Content-Management-Systeme betrachtet. CMS dagegen wird, immerhin außerhalb Deutschlands, allgemein für Content Management Systeme benutzt und beschränkt sich nicht ca. auf WCM Web Content Management (WCMS) oder Redaktionssysteme.

Buch-Tipp: Joomla! 1.5 Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Joomla! 1. 5". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Redaktionssystem

Häufig wird für ein CMS auch der Begriff Redaktionssystem benutzt. Er leitet sich von einem wichtigen Einsatzzweck Redaktion ab. Die Nennung Redaktionssystem ist kein Qualitätskriterium, wird jedoch häufig für eher kleine CMS benutzt und dient dann der Abgrenzung zu Enterprise-CMS.

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Buch-Tipp: Joomla! Das Handbuch für Einsteiger (Galileo Computing) Um ausführliche Informationen zum Buch "Joomla! Das Handbuch für Einsteiger (Galileo Computing)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

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